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FSV 1950 Gotha e.V.
 

NEWS

Erstes Kreisderby zwischen FSV und TSV in der Thüringenliga

zum Artikel FSV gegen TSV

(aus: TA vom 11.Januar 2012)

"Ich packe meinen Koffer und nehme mit"... - Volleyballer des FSV 1950 Gotha starten in die Saison

Der Startschuss in der Thüringenliga fiel für die Herren des FSV am vergangenen Wochenende. Nach einer kurzen und intensiven Vorbereitung mit Trainingslager und Turnier in Pößneck hieß es das erste Mal Sachen packen und auf nach Jena zum letztjährigen Tabellenzweiten. Mit im Gepäck waren bereits drei der vier Neuzugänge - Patrick Franz, Kai Manitz und Jens Müller.

In der Jenaer Umkleide, die eher einer Sardinendose glich, gab es bereits die erste positive Nachricht. Alle elf Spieler hatten ihre Sporttasche mustergültig gepackt und die zum Spiel notwendigen, materiellen Utensilien dabei. Bei der Ballwahl ergab sich jedoch, dass Kapitän Thomas Priese vergessen hatte, das Glück einzupacken, denn diese ging verloren und man musste in der Annahme direkt gegen die Sonne spielen. Dieser Umstand und sehr gute Aufschläge der Jenaer ließ die FSV-Annahme erheblich wanken, sodass an einen geordneten Spielaufbau nicht zu denken war. Der erste Satz ging folglich mit 25:12 verloren. Die Spieler bemerkten, dass anscheinend die Annahme noch nicht auf dem Spielfeld ausgepackt worden war, sodass Lars Müller in seiner überdimensionalen Tasche eine Weile suchte, um diese letztlich zu entdecken. Nach dieser Maßnahme kam der FSV-Sechser so richtig in Schwung. Durch stabile Annahmen von Libero Patrick Franz konnten ein ums andere Mal sehenswerte Schnellangriffe über Sascha Kormann und Michael Merbach initiiert werden. Dadurch ergab sich folglich Freiraum für die Außenangreifer Lars Müller und Kai Manitz, sodass der erste Satzgewinn der Saison eingefahren werden konnte. Im dritten Durchgang unverändert, schlichen sich mehrere Unkonzentriertheit ins Spielgeschehen ein. Jens Müller kam für Thomas Priese ins Spiel und sorgte für neue Akzente im Spielablauf, jedoch konnte auch er nicht den Verlust des dritten Satzes mit 25:18 verhindern. Im vierten Spielabschnitt hielt der FSV-Sechser von Anfang an dagegen, handelte sich jedoch schrittweise einen Vier-Punkte-Rückstand bis zum 18:22 ein, sodass in die taktische Trickkiste gegriffen werden musste. Mehrere Wechsel brachen dann erfolgreich den Spielfluss der Jenaer. Marcus Wolf für Michael Merbach, Andreas Urban für Steffen Flossmann und Thomas Priese für Jens Müller wurden eingewechselt und sorgten somit für eine kleine Verschnaufpause des Stammpersonals für jeweils ein, zwei Punkte. Der an diesem Tag starke Steffen Flossmann ging zur Aufgabe und brachte sein Team mit einer Serie von fünf Aufschlägen auf 24:24 heran. Im Schlussspurt fehlte es dann an der notwendigen Konzentration. Zwei Wackler in der eigenen Annahme bescherten den Gastherren den Satzgewinn mit 26:24, sodass das Team aus Gotha ohne Punkte im Gepäck die Heimreise antreten musste. Nichtsdestotrotz kann der FSV ein positives Fazit des ersten Spiels ziehen, da man sich annähernd auf Augenhöhe mit dem selbsternannten Aufstiegsaspiranten aus Jena befindet und die Integration der Neuzugänge in den Spielablauf schon weit fortgeschritten ist. Die FSVler packen das nächste Mal ihre Sporttasche für ein Heimspiel in der Turnhalle der KGS Herzog-Ernst Gotha (Zufahrt über Leinastraße) und begrüßen die Mannschaften aus Ilmenau und Gebesee. Das Team freut sich auf jeden volleyballintteressierten Zuschauer und möchte die ersten Punkte auf das Konto packen.

Spieler: Patrick Franz, Sascha Kormann, Michael Merbach, Matthias Welsch, Marcus Wolf, Kai Manitz, Lars Müller, Andreas Urban, Steffen Flossmann, Jens Müller, Thomas Priese

Saisonende und Bilanz

Thüringenliga Herren Platz 10 und aus in Runde 5 des TVV-Pokals

Nach einem entäuschenden Abschneiden am Saionende mit Platz 10, erkämpfte sich der FSV durch eine geschlossene Mannschaftsleistung nach den Einzug in die 5. Pokalrunde. Zur Belohnung durfte man also gegen die Regionalligisten Ohrdurfer SV und VC Altenburg, sowie den gastgebenden VFL Weimar antreten. Die Geschichte ist schnell erzählt: Im ersten Spiel gegen Ohrdruf ging man hochmotiviert zur Sache und konnte den Favoriten entscheidend ärgern. Ein Satzgewinn blieb dennoch aus. Im zweiten Spiel gegen Weimar ging dann gar nichts mehr und der FSV-Sechser schied klar aus. Irgendwie spiegelte dieser letzte Auftritt die Saison ganz gut wieder. Man wusste jederzeit, dass man in der Lage war guten Volleyball zu spielen, jedoch konnte man das eigene Leistungsvermögen nie vollständig abrufen. Somit gibt es zu sagen: Arschbacken zusammenkneifen und besser machen!!!

Landesklasse Damen Platz 10

Kreisliga Herren Platz 4

FSV-Volleyballer mit ausgeglichener Bilanz von 2:2 aus den letzten vier Spielen - 26.02.2011

Vor zwei Wochen begrüßte das FSV-Team in heimischer Halle die Mannschaften aus Erfurt und Schmalkalden. Interessanter hätten beide Begegnungen nicht sein können, da man den Tabellenersten und –letzten zu Gast hatte. Die Aufgabenverteilung war also klar! Gegen das Schlusslicht aus Schmalkalden musste im ersten Spiel ein Sieg her und danach wollte man schauen, ob man den Tabellenprimus etwas ärgern konnte. Unter dieser Zielvorgabe startete der FSV-Sechser in das Spiel gegen Schmalkalden. Ein vielleicht zu hoher Erwartungsdruck lähmte die Aktionen im ersten Satz, da man wusste, dass bei einem Erfolg der Klassenerhalt gesichert werden konnte. Nach etlichen Abstimmungsproblemen ging der erste Satz knapp an Schmalkalden. Doch anstatt die eigene Leistung zu hinterfragen und unsicher zu werden, wirkte der FSV in den nächsten Durchgängen wie ausgewechselt. Alle Spielelemente konnten verbessert werden und die Abstimmung Zuspiel-Angriff funktionierte hervorragend. So war es letztlich ein souveräner 3:1 Sieg gegen das Schlusslicht. Im anschließenden Spiel gegen Erfurt, die sich mit bundesligaerfahrenen und jungen Spielern verstärkt haben, spielte der FSV-Sechser frei auf und musste sich in einem sehenswerten Spiel mit 24:26, 26:28 und 24:26 dem Favoriten denkbar knapp geschlagen geben. Mit einem Quäntchen mehr Glück und Durchsetzungsvermögen im Angriff wäre sicher etwas mehr drin gewesen. Mit diesem Positiverlebnis reiste die Mannschaft nach Weimar, um sich mit dem Tabellensechsten der Thüringenliga zu messen. Den ersten Satz verschlief das Team komplett und verlor klar mit 25:12. Doch zum wiederholten Mal wurde Moral bewiesen und man kämpfte sich gegen einen gut aufgelegten Gegner zurück ins Spiel. Ein taktischer Wechsel auf der Diagonal- und Mitteposition brachte letztlich die entscheidende Wende im Spiel, wodurch die nächsten drei Sätze erfolgreich zum 3:1 Sieg gestaltet wurden. Die Volleyballer verließen damit den 10. Tabellenplatz und hatten den Anschluss an das untere Mittelfeld der Liga wieder hergestellt. Platz 6 und 10 trennte gerade einmal ein Sieg, sodass letztlich die Satzergebnisse als Mittel der Rangliste herhalten mussten. Unter dieser Voraussetzung machten sich die Volleyballer dieses Wochenende auf dem Weg nach Ostthüringen. Die heimische Mannschaft aus Gössnitz ist ein direkter Konkurrent um Platz sechs und sieben und so entwickelte sich von Beginn an ein offenes und kämpferisches Spiel. Der FSV hatte im ersten Satz die Nase hauchdünn mit 25:23 vorn. Jedoch konnte man im Anschluss nicht an die gezeigte Leistung anknüpfen. Gerade bei der Durchsetzung im Angriff haperte es zusehends, sodass oft zwei, drei Anläufe nötig waren, um zum Punkterfolg zu kommen. So verlor man die folgenden Durchgänge und damit das Spiel mit 3:1. Nichts desto trotz ist in den letzten drei verbleibenden Spieltagen in Ilmenau, Gera und Knau noch alles möglich. Alle Mannschaften der Ränge sieben bis zehn der Thüringenliga sind Punktgleich und warum sollte der FSV-Sechser zum Saisonende nicht auch mal eine der vorderen Mannschaften schlagen. Auf geht´s.

Es spielten: Sascha Kormann, Michael Merbach, Marcus Wolf, Andreas Urban, Steffen Flossmann, Sebastian Voigt, Lars Müller, Michael Koch, Maik Jungnickel, Thomas Priese

Das Ende der Saison rückt näher - 08.02.2011
Die 1. Herrenmannschaft des FSV 1950 Gotha biegt auf die lange Zielgerade der Thüringenliga ein. Nach schwachem Start in das neue Jahr, ein Sieg aus vier Spielen, wollen die Volleyballer in den kommenden sechs Wochen noch einmal ihre Kräfte mobilisieren und streben einen guten Mittelfeldplatz an. Derzeit befindet sich der FSV auf dem neunten von zwölf Plätzen. Aber den sechsten und zehnten trennen nur 4 Punkte. Der FSV hat es in der eigenen Hand die Saison positiv abzuschließen, denn gegen jeden Mittelfeldkonkurennten steht noch das Rückspiel aus. Los geht es am kommenden Wochenende (12.02.2011) in eigener Halle um 13.00 Uhr zum letzten Heimspiel der Saison. Dabei trifft der FSV auf den Schmalkalder Volleyballverein und den Post SV Erfurt. Für guten Volleyball sowie für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt und der FSV hofft auf zahlreiche Zuschauer und eine knisternde Atmosphäre.
Halbzeit für den FSV 1950 Gotha in der höchsten Spielklasse Thüringens! - 13.11.2010

Bevor es für den FSV 1950 Gotha nun in eine siebenwöchige Pause geht, musste man am vergangenen Wochenende noch zum Favoriten aus Knau reisen. Dort wollte der FSV-Sechser trotz Personalsorgen (drei Stammspieler fehlten) die Knauer entern und somit zwei Punkte entführen. Mit Jungnickel im Zuspiel, Kormann und Merbach auf Mitte, Müller und Voigt auf Außen sowie Steffen Flossmann bei seinem ersten Starteinsatz in der Thüringenliga auf Diagonal startete der FSV ins Spiel. Das Team des SV Rot Weiß Knau stellte zunächst eindrucksvoll unter Beweis, warum es zur Spitze der Thüringenliga gehört. Nach nicht einmal 40 Minuten verlor der FSV zwei Sätze (12:25 ; 13:25) und lag im dritten Satz bereits mit 9:17 zurück. Der FSV fand bis Mitte des dritten Satzes einfach nicht statt. Der Angriffsdruck der Knauer war beeindruckend und der FSV ließ sich ein ums andere Mal zu schnell den Wind aus den Segeln nehmen. Die Annahmen waren nicht stabil genug, die Pässe zu unpräzise und die Angriffe nicht kraftvoll und platziert genug um den Knauern ein Spiel auf Augenhöhe liefern zu können. Eine letzte Auszeit durch den Erstazkapitän Lars Müller und ein Doppelwechsel sollten die Volleyballer des FSV endlich wachrütteln. Hierbei folgten nach einer knackigen Ansprache Mathias Welsch für Merbach auf Mitte und Marcus Wolf für Voigt über Außen. Ab jetzt entwickelte sich ein packendes Duell. Der SV Rot Weiß Knau verwertete seine Angriffe nicht mehr mit letzter Konsequenz und im Gegenzug verwandelte der FSV-Sechser jeden seiner Angriffe. Der FSV brachte nun endlich die erforderliche Einstellung und spielerische Klasse aufs Parkett, mit der man auch die Spitzenteams der Liga in Verlegenheit bringen kann. Am Ende des Satzes stand es 28:26 für den FSV-Sechser und man hatte den Eindruck die Knauer sowie die etwa 40, bis dahin lautstarken Fans schienen diesen Satzgewinn der Residenzstädter noch nicht realisiert zu haben. Das Spiel war damit plötzlich wieder völlig offen. Im vierten Satz fand der FSV Gotha von Beginn an zu seinem Spiel und führte schnell mit 8:2. Dies wurde nur durch eine starke Leistung aller Mannschaftsteile ermöglicht, was sich unter anderem dadurch bemerkbar machte, dass nun um jeden Ball mit letztem Einsatz gekämpft wurde. Aber der SV Rot Weiß Knau kämpfte sich ebenfalls in den Satz zurück und wollte jetzt endgültig die Weichen auf Sieg stellen. Bis zum 19:18 verlief für die Knauer wieder alles nach Plan. Aber der FSV wollte jetzt unbedingt den fünften Satz und das merkte man den Spielern an. Die Gothaer zeigten mehr Entschlossenheit, größere Präzision und so folgten sechs Punkte am Stück mit denen der vierte Satz (25:20) gewonnen wurde. Der FSV war oben auf und der fünfte Satz sollte nun auch noch geholt werden. Leider verlief der Start in den entscheidenden Abschnitt nur für den Gastgeber nach Maß. Durch einfache Annahmefehler des FSV sicherte man den Knauern eine komfortable Führung. Als sich aber die Annahme wieder stabilisierte, versagte man nun im Angriff. Der Ball wurde einfach nicht mehr im Feld des Gegners untergebracht. Am Ende lautete das Ergebnis 15:6 für Knau. Auch wenn in diesem Spiel für den FSV mehr zu holen war, gewann der SV Rot Weiß Knau letztendlich verdient, was auch der Gesamtpunktestand mit 111:84 erzielten Punkten verdeutlicht. Zum Ende der Hinrunde bleiben dem FSV nun der angestrebte gute Mittelfeldplatz und die Erkenntniss, dass man durchaus mit den Spitzenteams der Thüringenliga mithalten kann. Das haben unter anderem die Spieltage gegen Jena und Knau gezeigt. Um diese Teams allerdings ernsthaft in Bedrängnis bringen zu können, muss man zum einen personell aus dem Vollen schöpfen können, zum anderen muss es gelingen ein konstant hohes Leistungsniveau über die Dauer eines gesamten Spieles abrufen zu können. Der nächste Spieltag findet für die FSV-Volleyballer erst im neuen Jahr statt. Genügend Zeit also, um im Training die Grundlagen für die Rückrunde zu legen. Hierbei muss der FSV vor allem an seiner spielerischen Konstanz arbeiten, um den Abstiegsplätzen fern zu bleiben und sich am Ende endgültig einen guten Mittelfeldplatz zu sichern.

Es spielten: Müller, Merbach, Voigt, Welsch, Kormann, Jungnickel, Wolf und Flossmann.

Der FSV feiert seinen vierten Sieg! - 06.11.2010

Die Thüringenliga Volleyballer des FSV Gotha traten am vergangenen Wochenende beim Schmalkalder Volleyballverein an. Für die Gothaer Mannschaft ging es um zwei wichtige Punkte, um sich im Mittelfeld der Thüringenliga festzusetzen. Unterschätzen durfte man aber den Gegner aus Schmalkalden keinesfalls, hatten sich deren Stammkräfte doch noch im ersten Spiel des Tages gegen den SVC Nordhausen (Ergebnis 17:25; 19:25; 14:25 für Nordhausen) zugunsten des eigenen Nachwuchses geschont. Damit war auch dem Gothaer Sechser klar, dass der SVV gänzlich auf das Spiel gegen Gotha setzte. Dem FSV fehlten beim Auswärtsspiel drei Spieler, unter ihnen der Stammzuspieler und Kapitän Thomas Priese. Somit musste der seit dieser Saison auf der Liberoposition eingesetzte Maik Jungnickel sein Thüringenligadebüt auf der Zuspielposition geben. Nichts desto trotz war das Ziel eindeutig formuliert: „Wir wollen diese zwei Punkte!“ Der FSV-Sechser mit eben besagtem Jungnickel im Zuspiel, Kormann und Wolf über die Mitte sowie Müller und Koch auf Außen und Voigt auf der Diagonalposition startete viel versprechend in den ersten Satz. Durch eine stabile Annahme konnte ein variables und schnelles Spiel aufgezogen werden, dem der SVV zunächst nichts entgegensetzen konnte. Besonders Neuzugang Sebastian Voigt konnte sich hierbei mit sehenswerten Angriffen in Szene setzen. Der komplette Satz wurde konstant gut durchgespielt und konnte klar mit 25:19 gewonnen werden. Durch die überraschend gute Abstimmung der Mannschaft im ersten Satz wurde Urban für Voigt und Merbach für Wolf auf Seiten des FSV eingewechselt. Die Leistung des ersten Satzes konnte aber nicht bestätigt werden und durch Unkonzentriertheiten entwickelte sich ein zerfahrener Satz, den man letztlich mit 20:25 abgeben musste. Im dritten Satz stand wieder der Startsechser auf dem Feld und man führte schnell mit vier, fünf Punkten und alles schien seinen Lauf zu nehmen. Mit tollen Pässen und druckvollen Angriffen über Müller und Koch konnten immer wieder schnelle Punkte erzielt werden, bis zum Stand von 23:18. Doch was dann geschah konnte sich niemand erklären. Der FSV stellte seine Annahme komplett ein, wodurch der Schmalkalder VV zu sieben Punkten in Folge und somit zum zweiten Satzgewinn kam. Der FSV stand nun mit dem Rücken zur Wand und musste spielerisch wieder zulegen, wenn er den Sieg noch einfahren wollte. Der vierte Satz verlief sehr ausgeglichen. Man fasste jedoch wieder energischer im Block zu und die Angriffe vor allem über Lars Müller fanden ihr Ziel und somit gewann man diesen Abschnitt mit 25:21. Es kam zum entscheidenden fünften Satz in dem man aber schnell mit 1:6 in Rückstand lag. Ersatzkapitän Lars Müller nahm eine Auszeit und appellierte nochmal an die Leidenschaft und den Willen der Spieler, um doch noch die so wichtigen Punkte mitzunehmen. Mit neuem Selbstvertrauen begann man eine furiose Aufholjagd. Im Block zeichneten sich dabei besonders die Mitten Kormann und Wolf aus, die dem gegnerischen Angriff kaum noch eine Chance ließen. Im Ergebnis dessen wechselte man bei eigener Führung von 8:7 die Seiten. Von da an ging es hin und her, doch das Ende ist schnell erzählt. Beim Stand von 13:13 konnte Andreas Urban erneut einen starken Block setzen und auch der folgende Matchball wurde sofort genutzt. Somit entführt der FSV zwei wichtige Punkte aus Schmalkalden und fährt nächste Woche am 13.11. zum Podiumsanwärter aus Knau, bevor es in eine siebenwöchige Pause für die Volleyballer des FSV 1950 Gotha geht.

Es Spielten: Müller, Koch, Urban, Wolf, Jungnickel, Kormann, Voigt und Merbach.

Die Formkurve steigt oder wie trainiert man im Punktspiel - 30.10.2010

Die Thüringenliga Volleyballer des FSV 1950 Gotha e.V. spielten am vergangenen Wochenende in eigener Halle gegen den HSV Weimar und SVC Nordhausen. Nachdem die Bauarbeiten in der eigenen Spielhalle endlich beendet sind, hätte der Trainingsbetrieb am Freitag wieder voll aufgenommen werden können. Doch wer das Wort „hätte“ kennt, weiß was meistens folgt - ein dickes fettes ABER. Aber es trafen sich zur ersten Hallenbegehung lediglich drei Spieler der ersten Mannschaft zum Training. Also mal wieder eine alles andere als glückliche Spieltagsvorbereitung. Doch dieses Defizit kannten die Spieler aus den bisherigen Spieltagen nur allzu gut und so hieß es mal wieder: „Wir müssen unsere Abstimmung im Spiel finden!“ Unter dieser Vorgabe ging man in die erste Partie gegen die Gäste aus Weimar, die mit voller Kapelle, also 12 Spielern anreisten. Schon im ersten Satz zeichnete sich ab, dass alle FSV-Spieler ihre Hausaufgaben gemacht hatten und mit voller Motivation und Konzentration in den Spieltag gingen. Die Kampfbereitschaft war von der ersten Minute an deutlich zu spüren und man zwang den HSV mit 31:29 in die Knie. Entscheidend war dabei das Durchsetzungsvermögen der Außenangreifer Lars Müller und Michael Koch, die dem Block der Gäste ein ums andere Mal ein Schnippchen schlagen konnten. Dass noch längst nicht alle Rädchen ineinander griffen, zeigte dann der zweite Durchgang. Eine unsicher werdende Annahme und eine schlechte Blockleistung, sowie ein grober Schnitzer bei einer taktischen Auswechslung brachten den FSV mit 21:25 ins Hintertreffen. Damit hatten beide Mannschaften einen Satz gewonnen und das Spiel war auf des Messers Schneide. Doch im dritten Satz zeigte die Mannschaft des FSV ihr wahres Gesicht und spielte sich zeitweise in einen rausch. Hervorragende Blockaktionen durch Sebastian Voigt, Schnellangriffe der Mittelangreifer Sascha Kormann und Markus Wolf und tolle Abwehraktionen durch Libero Maik Jungnickel brachten schnell einen 8-Punkte-Vorsprung und führten letztlich zu einem ungefährdeten 25:21 Satzgewinn. Zitat Matthias Schwabe (Trainer): „So habe ich euch schon lange nicht mehr zusammen spielen sehen, weiter so, so macht´s doch Spaß.“ Und genau diesen nahm die Mannschaft auch in den vierten Durchgang mit. Eine Aufschlagserie zu Beginn durch Kapitän Thomas Priese brachte eine schnelle Führung von vier oder fünf Punkten und so hieß es schnell: „Wir müssen den Sack jetzt zu machen.“ Doch jeder weiß, dass dies nicht immer so einfach ist. Mit dem Mut der Verzweiflung kämpfte sich Weimar in diesem Satz zurück und setzte damit die Mannschaft des FSV unter Druck. Folgend daraus wurde nach einer Auszeit in der Annahme umgestellt und Steffen Flossmann kam zu seinem Einsatz. Er dankte es mit drei blitzsauberen Annahmen, die durch die Angreifer in direkte Punkte umgesetzt werden konnten und letztlich den 25:19 Satzgewinn und damit dritten Sieg sicherten.

Im zweiten Spiel des Tages stand der FSV nach einer halben Stunde Pause und mit auf zwei Positionen veränderter Aufstellung – Andreas Urban für Voigt und Matthias Welsch für Kormann dem SVC aus Nordhausen gegenüber. Diese rangieren in der Tabellenspitze und haben immer noch einige Spieler aus glorreicheren Zeiten in ihren Reihen. Vor allem aber durch ihre Körpergröße und individuelle Stärke imponierten sie dem FSV stark, sodass sich die Mannschaft im ersten Durchgang stark unter Wert verkaufte und diesen Durchgang klar mit 16:25 verlor. In der Satzpause ging dann ein Ruck durch die FSVler und man wollte es noch mal wissen. Eine gute Annahme ermöglichte es Zuspieler Thomas Priese ein schnelles Spiel aufzuziehen, von dem die Angreifer am meisten profitierten. Immer wieder gelang es Situationen zu kreieren, in denen die Angreifer nur einen Einerblock gegenüber hatten und so vereinfacht zum Abschluss kommen konnten. Es entwickelte sich die spannendste Phase des Spiels. Auf beiden Seiten waren nun schön anzusehende Angriffskombinationen aus einer stabilen Annahme zu sehen. Beim FSV hatte die Feldabwehr des FSV an fast jedem Angriff eine Hand dran und die Nordhäuser rieben sich immer wieder die Augen, wie die Bälle kurz vor dem Hallenboden doch noch gekratzt werden konnten. So kam es letztlich zum Showdown am Ende des Satzes. Nach einem hervorragend abgewehrten Angriff gelang es dem FSV mit 26:24 den ersten Satz gegen Nordhausen überhaupt zu gewinnen und man erkannte, dass man mit etwas mehr Risiko im Aufschlag und einer Portion Selbstvertrauen mit den Topmannschaften der Liga mithalten kann. Nichtsdestotrotz übernahmen die SVCler im nächsten Durchgang wieder das Zepter und spielten ihre Routinen zu einem klaren 25:17 Satzgewinn aus. Damit war die Kampfkraft des FSV gebrochen und man ergab sich mit 25:14 etwas zu einfach seinem Schicksal. Dennoch zeigte die Vorstellung in eigener Halle die stetig ansteigende Formkurve des FSV, welche auch am nächsten Wochenende in Schmalkalden keinen Knick bekommen soll.

FSV Gotha trotzt widrigen Umständen - 23.10.2010

Die Volleyballer des FSV Gotha e.V. sind einiges Leid gewohnt, doch was in den letzten zwei Wochen passiert ist, setzt dem ganzen die Krone auf. Seit Beginn der Sommerferien wird die eigene Spielhalle gebaut, Ausweichzeiten konnten gerade von auswärtigen Spielern oder Berufstätigen nicht genutzt werden und in den letzten zwei Wochen stand überhaupt keine Trainingszeit zur Verfügung, sodass man sich bei den Gothaer Sportfreunden und dem TSV 90 Gotha ins Training einladen musste. Vielen Dank an dieser Stelle. Nichtsdestotrotz stand am Samstag das zweite Heimspiel der Saison vor der Tür mit den Gegnern aus Gera und Gößnitz. Die logische Konsequenz war ein totaler Kaltstart im Spiel gegen Gera. Spielertrainer Thomas Priese konnte die Leistungsfähigkeit seiner Spieler nur erahnen. Zudem musste die Mannschaft auf Andreas Urban und Matthias Welsch verzichten, welche aus familiären Gründen fehlten. Also kein Training, kein Stammsechser und zwei Gegner mit denen man eigentlich mithalten wollte. Es war demnach kein Wunder, dass es gerade im ersten Spiel große Probleme in routinemäßigen Vorgängen, wie Aufschlag und Annahme kam. In keinem Satz konnte man die Führung übernehmen und lag schnell mit zwei, drei Punkten im Hintertreffen. War dieser Rückstand entstanden, spielte die Mannschaft einen guten Ball. Gerade die Mittelangreifer Sascha Kormann und Marcus Wolf setzten den ein oder anderen schönen Punkt im gegnerischen Feld. Doch wenn die Chance bestand aufzuschließen oder gar vorbeizuziehen, geschahen Fehler, die in dieser Spielklasse eiskalt bestraft werden. So ist dieses Spiel schnell erzählt und eine 3:0 (22:25;21:25;23:25) Niederlage stand zu Buche. Damit hatte der FSV alle drei Heimspiele mit 3:0 abgegeben und der Vorteil eines Heimspieltages, ohne Training in einer festen Halle und Zeit, hatte diese Bezeichnung nicht verdient. Umso bemerkenswerter war die Reaktion der Mannschaft nach dieser bisherigen Pleitenserie zu Hause. Denn gegen Gößnitz war man von Beginn an hellwach und spielerisch stark verbessert. Steffen Flossmann kam zu seinem ersten Starteinsatz in der Thüringenliga und präsentierte sich im Außenangriff als echte Alternative. Druckvolle Aufschläge ermöglichten es den Mittelblockern Kormann und Michael Merbach das ein oder andere Mal zuzugreifen. Das Resultat 25:17 war der erste Satzgewinn in „heimischer Halle“ in dieser Saison. Doch es war noch lange nicht alles Gold was glänzte. Die Gößnitzer nach ihrem Zusammenschluss mit Ponitz noch auf der Suche nach der richtigen Abstimmung, fanden jene in der Mitte des zweiten Satzes und zeigten dem FSV wiederum eben diese eigenen Probleme schonungslos auf. Gerade im Außenangriff über Lars Müller und Micheal Koch konnten keine wirkungsvollen Abschlüsse verbucht werden und der Satz war mit 18:25 auf dem Gößnitzer Habenkonto. Der dritte Durchgang wurde dann zum Schlüsselsatz. Beide Seiten kämpften mit offenem Visier auf jedoch nicht ganz Thüringenliga-Niveau. Letztlich war es die bessere Chancenverwertung auf den eben gescholtenen Außenpositionen und ein immer stärker werdender Sebastian Voigt auf der Diagonalposition, welche den 25:21 Satzgewinn sicherten. Damit war der Bann gebrochen und die Mannschaft spielte sich im vierten Satz mit 25:8 den Frust von der Seele. Es bleibt zu hoffen, dass die eigene Spielhalle am kommenden Wochenende endlich wieder zur Verfügung steht und das „erste Heimspiel der Saison“ ab 13 Uhr in der TH-Wilhelm-Bock-Straße über die Bühne gehen kann. Der FSV-Sechser trifft dann auf die Kontrahenten aus Weimar und Nordhausen und möchte seine Heimspielquote weiter verbessern.

Spieler: Steffen Flossmann, Sascha Kormann, Micheal Merbach, Marcus Wolf, Lars Müller, Micheal Koch, Maik Jungnickel, Sebastian Voigt, Thomas Priese

Nichts zu holen in Erfurt

Nach einer ansprechenden und kämpferischen Leistung musste sich der FSV-Sechser am vergangenen Wochenende mit 3:0 dem gastgebenden Post SV Erfurt geschlagen geben. Die Gothaer zeigten dennoch ein gutes Spiel mit vielen sehenswerten Aktionen über die glänzend aufgelegten Mittelblocker Marcus Wolf und Sascha Kormann. Diesmal schwächelte man im Durchsetzungsvermögen auf der Außenposition, wo Lars Müller zu lange brauchte, um in Fahrt zu kommen. Ebenso erwischte Andreas Urban einen rabenschwarzen Tag und Michael Koch alleine war es nicht möglich die FSV-Fahnen hoch zu halten. So kam Neuzugang Sebastian Voigt zu seinem ersten wirklichen Einsatz und wusste vor allem in der Annahme zu gefallen. Er muss sich derzeit auf das höhere Tempo in der Thüringenliga einstellen, zeigte aber gute Ansätze, um sich als Alternative den etablierten Kräften zu stellen. Das Spiel ist somit schnell erzählt. Eine stabile Annahme ermöglichte es Zuspieler Thomas Priese einen schnellen Spielaufbau zu gestalten und nur dieser ermöglichte es Lücken in den gegnerischen Block zu reißen. Ansonsten war die individuelle Klasse der Erfurter an diesem Wochenende zu hoch, sodass sie mit gelungenen Abwehraktionen einen schnellen Gegenangriff einleiteten und damit immer wieder kleine Punktevorsprünge raus arbeiteten. In Sätzen: 25:20,25:19,25:22

Fazit: Wir brauchen sechs Spieler mit 100% Leistung, um solche Gegner ins wanken zu bekommen!

Nach sieben Tagen Regenwetter folgt endlich Sonnenschein – FSV Gotha fährt die ersten Punkte der Saison ein

Zuerst die Vorgeschichte – das Regenwetter beginnt: Am ersten Spieltag glänzend aufgelegt, spielte die Mannschaft um Kapitän Thomas Priese einen guten Ball. Trotz wenig gemeinsamer Trainingseinheiten und Hallenrenovierung hielt man lange Zeit mit dem selbsternannten Aufstiegsaspiranten VSV Jena mit. Man wähnte sich in der zweiten Thüringenliga-Saison trotz der 1:3 Niederlage auf dem richtigen Weg, da die alten Routinen griffen. Doch die Ernüchterung folgte prompt. Eine Woche später, mit gleichem Kader ging man ins erste Heimspiel in der Ernestiner Halle. Gegen Gebesee oder Ilmenau wollte die Mannschaft die ersten Punkt einfahren, doch es kam alles anders als geplant. Von beiden Teams wurde der FSV mit 3:0 regelrecht vom Platz gefegt und es war allen Beteiligten klar, dass es so nicht weitergehen konnte. Kaum ein Spieler erreichte seine Normalform und für die Neuzugänge war das dreitägige Trainingslager doch zu wenig, um die taktische Marschrute zu verinnerlichen. Eine Aussprache und anschließende Analyse der möglichen Trainingszeiten des Vereins ergaben, dass man sich die nächsten Wochen zu einer Extraeinheit treffen und an den fehlenden Grundlagen sowie der Abstimmung arbeiten wird.

Und so kommen wir zum Sonnenschein! Ob es an der ersten gemeinsamen Trainingseinheit letzten Donnerstag gelegen hat oder nicht, kann sicherlich kein Spieler sagen. Fest steht auf jeden Fall, dass die zehn mitgereisten Spieler nach einer Stunde und acht Minuten Spielzeit singend mit der bekannten Hymne – „So sehn´ Sieger aus“ – im Spielfeld umhersprangen und den TSV Bad Salzungen mit 3:0 geschlagen hatten. Doch was war passiert. Der FSV startete mit der Formation Wolf und Kormann auf der Mittelblockerposition, dazu Jungnickel als Libero, Koch und Müller auf Außen, Urban auf Diagonal und Priese als Zuspieler. Auf der Bank nahmen vorerst Merbach, Flossmann und Voigt platz. Der erste Satz begann gleich mit einem Fehlaufschlag und einer kleinen Serie Bad Salzungens zum 1:5. Jeder Spieler wusste, dass man jetzt nicht in die alten Verhaltensmuster zurückfallen und einknicken durfte. Mit einer engagierten und vor allem kämpferischen Leistung biss man sich im ersten Satz fest. Andreas Urban schritt zur Aufgabe und durfte dieses Spielelement gleich sieben Mal wiederholen. Diesen vier Punkte Vorsprung gab die Mannschaft nicht mehr ab, gewann den ersten Satz und zeigte einen in allen Elementen verbesserte Leistung zur Vorwoche. Im zweiten Satz war man von Beginn an bei der Sache Maik Jungnickel agierte glänzend auf der neuen Position als Libero und machte es dadurch Zuspieler Thomas Priese leicht seine Angreifer variabel einzusetzen. Man merkte sichtlich, dass immer mehr Sicherheit ins Spiel Einzug hielt. Beide Außenangreifer verwandelten in diesem Satz ihre Chancen nahe der 100% Marke und im Mittelblock wurde zugegriffen. Das Resultat ein klarer 25:15 Satzerfolg. Mit diesem Schwung ging die Mannschaft in unveränderter Aufstellung in Satz drei und konnte an die Leistung anknüpfen schnell führte man mit 8:4 und später mit 18:11. Michael Merbach kam für den Aufschlag ins Spiel und gab Markus Wolf damit die Gelegenheit sich ein wenig zu erholen. Die deutliche Führung und den ersten Sieg vor Augen wirkte die Mannschaft auf einmal wie gelähmt. Bad Salzungen schlug gut auf und gestattete keinen geordneten Spielaufbau mehr, sodass der gegnerische Block ein ums andere Mal zugreifen konnte und sich die Heimmannschaft Punkt für Punkt ran pirschen konnte. Lediglich Andreas Urban konnte auf zum Teil unkonventionell anmutenden Aktionen im Angriff Punkten. Auf einmal stand es 23:23 und das Spiel am Wendepunkt. In einem wahren Kraftakt markierte der FSV den Punkt zum 24:23 und damit zum Matchball. Sebastian Voigt kam für Thomas Priese um den Block zu stärken doch verpuffte diese Maßnahme wirkungslos zum 24:24. Eine gute Annahme ermöglichte im nächsten Spielzug einen gelungenen Angriff von Michael Koch und es gab erneut einen Matchball. Der Salzunger Angriffsball konnte entschärft werden und Sascha Kormann verwandelte mit sehenswertem Schnellangriff zum 26:24 und ersten Punktgewinn der Saison. Die gezeigte Leistung macht Mut und sollte zugleich nicht als Ruhekissen sondern Ansporn gelten, da sich noch längst nicht alle Spielelemente auf dem Niveau der Vorsaison befinden.

Gutes Spiel gegen Ligafavoriten - Thüringenliga Herren

Am Samstag startete die erste Herrenmannschaft des FSV 1950 Gotha e.V. in die zweite Thüringenliga-Saison. Nach nur zwei Wochen Vorbereitungszeit und einem Kurztrainingslager in Naumburg/Saale, sowie einem Testspiel gegen den Oberliga-Aufsteiger Ohrdrufer SV II musste die Abstimmung im Spiel gefunden werden. Also alles andere als optimal, aber was will man machen, wenn die eigene Spielhalle renoviert wird und man die Kreisstadt verlassen muss, um in Wechmar eine Trainingseinheit von 1,5 Stunden durchzuführen.
Unter diesen Vorzeichen gelang der Mannschaft eine sehr gute Leistung zu Saisonbeginn. Im ersten Satz spielte man die Saale-Städter regelrecht an die Wand. Kein Angriffsball des Gegners landete auf dem Boden und der Block bildete das Prunkstück in diesem Spielabschnitt. Immer wieder fasste der als Diagonalspieler umfunktionierte Mittelblocker Andreas Urban, sowie seine eigentlichen "Positionskollegen" Sascha Kormann und Marcus Wolf zu und brachten ihre gegenüber zur Verzweiflung. Der Satzgewinn mit 25:18 war die logische Folge. Am Ende des Satzes schienen die Spieler selbst nicht gewusst zu haben, wie sie dieses Kunststück zu Stande gebracht haben. Denn nur so lässt sich erklären, dass man im zweiten Satz stark einbrach. Jena als selbsternannter Aufstiegskandidat kam immer besser ins Spiel und kaufte dem FSV 6er den Schneid ab. Konzentration und Annahme brachen ein und der eigene schnelle Spielablauf kam zum erliegen. Das Resultat ein klar verlorener Satz. Im dritten Durchgang startete man wiederum furios und konnte dem VSV Jena lange Zeit stand halten, doch im entscheidenden Moment versagten die Nerven im Außenangriff und man ließ 100%ige Chancen auf Punkte ungenutzt, sodass der Satz mit 25:23 nach Jena ging. Im letzten Spielabschnitt versuchte sich die Mannschaft noch einmal reinzuhängen. Lars Müller lief auf der Außenannahme-Position zu Hochform auf und wollte die Mannschaft mitreißen. Doch leider war er der Einzige, der an die Leistungen anknüpfen konnte. In der Annahme lief nicht mehr viel zusammen und Jena fuhr das Spiel am Ende souverän mit 3:1 ein.
Fazit: Wir wissen nach der langen Sommerpause noch wie ein Volleyball aussieht und man gemeinsam Volleyball spielen kann, jedoch sollten wir trainieren, um vorallem die notwendige Konzentration in der Annahme über ein Spiel aufrecht erhalten zu können.
Am kommenden Samstag empfangen wir in der Ernestiner-Sporthalle 13 Uhr den starken Aufsteiger aus Gebesee und die TUler aus Ilmenau.
Auf geht´s!!!

Damen Landesklasse

Ergebnisse:
USV Erfurt/FSV Gotha 3:1 (25:19 ; 24:26 ; 28:26 ; 25:23) und
FSV Gotha/Kölledaer SV 0:3 (11:25 ; 6:25 ; 15:25)

Erstes Schnuppern in die Landesklasse

Trotz nicht optimalen Bedingungen für eine Aufstiegssaison in die Landesklasse dank geschrumpftem Kader durch Schwangerschaft, Verletzung & Studium sowie länger als nötigem Freilufttraining aufgrund einer längst überfälligen Hallensanierung traten die Damen des FSV Gotha am 11.9.2010 zu ihrem ersten „Schnupperkurs“ in der Landesklasse an. Gleich zum ersten Punktspieltag sah man sich zwei hochkarätigen Gegnern gegenüber – dem USV Erfurt als Thüringenliga-Absteiger und den letztjährig drittplazierten Damen aus Kölleda. Aufgrund der „Behinderungen“ bei der Saisonvorbereitung war man auch noch nach Trainingslager und diversen Trainingsspielen nicht soweit sich als fit für die neue Saison zu betrachten. Schon im ersten gespielten Satz wurde mehr als deutlich, dass man sich nicht mehr in der Bezirksklasse befindet, doch war es nach dieser Erkenntnis für diesen Satz leider schon zu spät (19:24). So einfach wollte man sich dann aber doch nicht geschlagen geben und man begann sich mit Köpfchen, guter Blockarbeit und schlagkräftigen Argumenten Punkt für Punkt dem Satzgewinn entgegenzuarbeiten, was mit einem knappen 26:24 auch gelang. Der Wille, sich auch gegen einen Thüringenliga-Absteiger behaupten zu können war erwacht - jedoch sollte am Ende der USV das glücklichere Händchen haben und die letzten beiden Sätze äußerst knapp mit 28:26 und 25:23 und damit das Spiel 3:1 für sich entscheiden. Im dritten Spiel des Tages versuchte man sich anschließend mit dem Kölledaer SV zu messen, welcher zuvor schon die Erfurter Damen 3:0 vom Parkett gefegt hatte. In diesem Spiel schien der FSV Gotha jedoch wie ausgewechselt, es haperte am Block und der Beweglichkeit, die Feldabwehr wurde durch starke, gezielte Angriffe zerpflückt und keiner schien zu wissen was der andere tat – kurzum Kampfeswille und Mannschaftsabstimmung schienen über weite Strecken gänzlich verloren. Im Resultat kam man in den drei gespielten Sätzen auf eine magere Punktausbeute von 11, 6 und 15 Punkten. Folglich ist es noch ein weiter Weg, auch gibt es viele Ansatzpunkte für das Training in den nächsten Wochen: Beim Schnuppern in die neue Spielklasse durften wir erleben wie es aussehen kann und gleichzeitig auch wie es lieber nicht aussehen sollte. Jetzt stehen erst einmal vier Wochen Training an, um weiter an Technik, Athletik und Abstimmung zu feilen. Die nächsten Gegner heißen dann VV Ammern und VfB Bischofferode, welche aus den Zeiten in der Bezirksklasse noch allzu gut bekannt sind.

Unverhofft kommt oft - Aufstieg der Volleyballdamen des FSV 1950 Gotha in die Landesklasse

3 Jahre spielen die Damen nun schon in dieser Besetzung. In der Kreisliga noch für die SSG Wechmar gestartet, wechselte man nach dem ersten Jahr nach Gotha und in die Bezirksklasse. Schnell war klar, Bezirksklasse ist ganz nett, aber eigentlich möchte man irgendwann gern höhere Ligaluft schnuppern. Im ersten Jahr stand der Klassenerhalt zur Debatte. In der darauffolgenden Saison war nun jeder Gegner bekannt, die zwei stärksten Konkurrenten hatten sich in die Landesklasse abgesetzt und das Ziel oben mitzuspielen war festgelegt. Bald stellte sich heraus, dass drei Teams alles unter sich ausmachen würden. Doch letztendlich blieb es nur bei einem knappen dritten Platz und der Hoffnung auf das nächste Jahr. Der Aufstieg soll her und die Vorbereitungen dafür laufen im Training bereits an. Doch wurden durch ein unerwartetes Telefongespräch mit dem TVV alle Pläne auf den Kopf gestellt: Eine Erfurter Mannschaft habe zurückgezogen und somit sei es dem FSV Gotha ermöglicht nach Ammern und Leinefelde doch noch in die Landesklasse Nord aufzurücken und das ein Jahr früher als erhofft. Die Freude bei Spielern und Trainern ist groß und das Training wird wohl noch die eine oder andere Überraschung mehr bereit halten. Weiterhin gilt es ein neues Saisonziel zu finden, denn ein erneuter Aufstieg wäre zwar ganz nach der Tradition der FSV-Herren, aber man will das Glück nicht zu weit herausfordern.

Die Damen können den Saisonstart kaum erwarten, dabei sind sie immer auf der Suche nach tatkräftiger Unterstützung durch neue Spielerinnen oder Sponsoren. Trainiert wird in der Hansenschule, Montag und Freitag von 20-22 Uhr, Interessierte sind herzlich eingeladen vorbei zu schauen.

Die Volleyballer des FSV 1950 Gotha e.V. beenden eine erfolgreiche Saison beim Maibock-Turnier 2010

Wie jedes Jahr richtete die Volleyball-Abteilung des FSV Gotha vergangenen Samstag das traditionelle Maibock-Turnier in der Ernestiner Sporthalle aus und beendete damit die erfolgreiche Spielserie 2009/2010. Im Laufe des Tages wurden auf den drei Spielfeldern insgesamt vier Turniersieger in den verschiedenen Kategorien ermittelt.
Im Turnier der aktiven Herren bis Kreisliga siegte der Ohrdrufer SV III vor den FSV Gotha Senioren und der Spielgemeinschaft Ibenhain. Auf dem mittleren Spielfeld galt die Aufmerksamkeit den Mitbegründern des Volleyballsports im Kreis Gotha. In sehenswerten Spielen standen sich Spieler des SV 05 Friedrichroda (ehemals Medizin Friedrichroda), SV Arnoldi 67 und FSV Gotha (ehemals Chemie Gotha) mit geballter Volleyballerfahrung von jeweils über fünfzig Jahren gegenüber. In diesem Jahr hatte sich die Abteilung eine Neuerung für das eigene Turnier überlegt. In der Kategorie "FSV 1950 Gotha Jugend Revival" gab es im Rahmen des Maibock-Turniers erstmals ein Zusammentreffen ehemaliger und aktueller Spieler die gemeinsam dazu beigetragen haben, dass die erste Herrenmannschaft des Vereins bis in die Thüringenliga aufgestiegen ist. Der Einladung folgten zwanzig Spieler und es kam zu spannenden und ausgeglichenen Spielen unter der Leitung von neutralen Schiedsrichtern, welche im Rahmen eines TVV-Lehrgangs ihre Praxisprüfungen ablegten. In diesem Turnier siegte die Mannschaft "Mario", vor "Dustin" und "Eric". Alle Beteiligten waren sich schnell einig, dass man sich im nächsten Jahr wiedersehen wird und noch den ein oder anderen der ca. vierzig ehemaligen Spieler "anschleppen" muss. Nach einer ausgiebigen Mittagspause bei der selbstverständlich einige alte Geschichten aus gemeinsamen Volleyballzeiten ausgetauscht wurden, griffen auch die Damen in das Turnier ein. Sie bildeten die Mannschaftsköpfe für ein Mixedturnier bei dem alle Spieler nochmals durchgemischt wurden und somit fünf Mannschaften gebildet werden konnten. Es siegte Mannschaft "Stephie", vor "Isa", "Sophie", "Jule" und "Diana".


Nachdem das Maibockturnier seine Sieger gefunden hat, können sich die Volleyballer des FSV Gotha in die verdiente Sommerpause verabschieden und Kraft für die bevorstehenden Aufgaben tanken. In der nächsten Saison werden die Damen des Vereins nach einem dritten Platz in der Bezirksklasse ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen und in der Landesklasse starten. Auf diesem Weg herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg! Die erste Herrenmannschaft will nach einem zufriedenstellenden achten Platz in der ersten Thüringenligasaison trotz einiger Abgänge das Ergebnis in der Neuen bestätigen. Die Senioren der Abteilung starten wie eh und je in der Kreisliga und wollen sich an ihrem diesjährigen vierten Tabellenplatz messen lassen. In diesem Sinne würde sich die Abteilung Volleyball des FSV Gotha freuen, wenn interessierte Spielerinnen und Spieler unter dem Vereinsmotto "Spiel, Spaß und gesunde Bewegung für alle" die Mannschaften in der kommenden Saison unterstützen möchten.

 
Spiel, Spaß und Leistung